Duch Hinweise von Helga und Dieter Brack wurde ein neues (altes) Kapitel der Brack-Geschichte aufgeschlagen. Sie entdeckten bei Ihren Wanderungen im Eichsfeld und beim Besuch der Burg Hanstein den Hiweis auf die Brackenburg. Sie begaben sich gleich auf die Suche nach dieser Bracken-Geschichte.
Neugierig auf diese bislang unbekannten Wurzeln des Namens begaben wir uns in ihre Fußspuren und machten dem Brackenberg und seiner Burg unsere Aufwartung.
Der Besuch auf der Brackenburg ist in der herrlichen Natur ein besonderes Erlebnis und für jeden Brack ein unbedingtes Muß. Nahe dem schönen Städtchen Hann.Münden gelegen lohnt ein Besuch immer.
Die aus Basaltsteinen errichtete Burganlage ist nur noch in zwei Restmauern erkennbar. Der größte Teil fiel der Zerstörung im 15.Jahrhundert zum Opfer. Bleibt zu klären, welche Beziehung zu unserem Namen besteht und ob hier wirklich einmal Bracken hausten...
Lage der Burg:
Die Burg liegt zwischen Meensen und Wiershausen ca. ein Kilometer südwestlich von Meensen in dewr Nähe der einst strategisch wichtigen Heer- und Handelsstrasse Hann.Münden - Göttingen.
Geschichte der Burg:
1303-1353 Erbauung der Burg durch Herzog Ernst. Die ersten Burgbewohner waren die Herren von Stockhausen.
1370 Herzog Otto der Quade verpfändet die Burg mit Atzenhausen, Lippoldshausen, Meensen, Mollenfelde, der Wüstung Posthagen und dem Leineholze mit Gericht und Recht für 400 Silber Mark den Brüdern Hermann und Heinz von Kolmatsch aus Thüringen.
1411 Herzog Otto der Einäugige beschloß eine große Heerfahrt gegen die Raubritter auf dem Brackenberg. Die Burg wurde belagert und beschossen, bis sie nach ca.drei Wochen fiel.
1427 Herzog Otto schenkte die Burg seiner Frau Agnes.
1486 In der großen Städtefehde wurde die Brackenburg ausgebrannt. Seither ist sie dem Verfall preisgegeben.
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